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Doktoranden, Diplomanden sowie Bachelor-/Masterstudierende

Doktoranden und Diplomanden, die die Hochschule und ihre Einrichtungen (z. B. Universitätsbibliotheken usw.) als eingeschriebene Studenten oder nach Ablegen der Abschlussprüfung aufsuchen und zur Erstellung ihrer Doktor- bzw. Diplomarbeit nutzen, sind gesetzlich über die jeweilige Hochschule unfall­versichert, wenn sie ihre Tätigkeiten innerhalb des organisatorischen Verantwortungsbereichs der Hochschule ausüben.
Ferner stehen auch Studierende, die ihren Bachelor oder Master machen, während ihrer Tätigkeiten, die im organisatorischen Verantwortungsbereich der Hochschule stattfinden, unter gesetzlichem Versicherungsschutz.

Voraussetzung hierfür ist ein unmittelbarer zeitlicher und räumlicher Zusammenhang mit der Hochschule und ihren Einrichtungen.

Werden Doktoranden, Diplomanden und Bachelor-/Masterstudierende dagegen in Betrieben und Unternehmen tätig, die nicht dem organisatorischen Verantwortungsbereich der Hoch­schule unterstehen, ist für die Beurteilung des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes ent­scheid­end, ob diese in den Organisations- und Betriebsablauf des jeweiligen Unter­nehmens eingegliedert werden. Indizien hierfür sind beispielsweise das Vorliegen eines Arbeitsvertrages oder die Entgeltzahlung. Ist dies der Fall, besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz über den für das Unternehmen zuständigen Unfallversicherungsträger.

Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, sind die Doktoranden und Diplomanden bzw. Bachelor-/ Masterstudierenden nicht gesetzlich unfallversichert, sodass bei Eintritt eines Unfalls mit Personenschaden Leistungsträger die gesetzliche oder private Krankenversicherung ist.