Mitmachen beim "Tag der Schülersicherheit"!

Informationen zur Bewerbung

Die UKBW ruft gemeinsam mit dem Kultus- und Innenministerium Schulen in ganz Baden-Württemberg jedes Jahr dazu auf, außergewöhnliche und interessante Projekte für mehr Sicherheit und Gesundheit an Schulen einzureichen. Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und der praktische Nutzen des Projektes stehen dabei im Mittelpunkt.

Auf die zehn Gewinnerschulen wartet ein Preisgeld von je 2.000 Euro. Besonders herausragenden Projekten schicken wir darüber hinaus ein Filmteam, das das Projekt in einem kurzen Trailer festhält. 

Die Bewerbungsfrist startet in die nächste Runde im Herbst 2026! Wir informieren auf dieser Seite rechtzeitig.

 

Unser Ziel: sichere und gesunde Schulen!

Als Unfallkasse Baden-Württemberg arbeiten wir Seite an Seite mit dem Land für eine gesunde Lernumgebung und einen sicheren Schulweg. Jedes Jahr zeichnen wir zehn wegweisende Projekte an Schulen in Baden-Württemberg aus, die sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern für mehr Sicherheit und Gesundheit in der Schule und auf dem Schulweg einsetzen. Diese wegweisenden Ideen mit Vorbildcharakter werden am „Tag der Schülersicherheit“ mit je 2.000 Euro prämiert und sollen andere Schulen zum Nachahmen anregen. Die Gewinnerschulen präsentieren ihr Konzept außerdem als Best-Practice-Institutionen auch anderen Bildungsträgern und der Öffentlichkeit.

Unsere Preisträger 2026

Der diesjährige Tag der Schülersicherheit war ein voller Erfolg. Wir freuen uns sehr über so viel Engagement von unseren Schulen in Baden-Württemberg und bedanken uns gleichzeitig bei allen Schulen für die eingereichten Projekte. Sie möchten einen Einblick von den diesjährigen Projekten erhalten? Dann schauen Sie sich gerne unsere Projektvideos an.

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Unsere Sonderpreisträger 2026

Sophie-Scholl-Schule Ludwigsburg: Schulstraßenaktion

Die Ganztagsschule stand täglich vor gefährlichen Verkehrssituationen: enge Schulgasse, zu schnelles Fahren trotz Tempo 30. Am 22. Mai 2025 wurde die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt – auch für Elterntaxis. Die Kinder eroberten die Straße als Lebensraum zurück, gestaltet mit eigenen Motiven aus dem Kunstunterricht.

Die Aktion machte die Problemlage sichtbar und mobilisierte ein starkes Bündnis aus Eltern, Kindern, Lehrkräften und Politik. Sie fand große mediale Beachtung. Bereits im August 2025 wurde die Schulgasse in eine der ersten Schulstraßen Baden-Württembergs umgewandelt. Die Jury würdigt das engagierte und zielgerichtete Miteinander aller Beteiligten sowie das vorbildliche, gut übertragbare Konzept.

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Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch: Psychiatrie macht Schule

Beim Projekt „Psychiatrie macht Schule“ handelt es sich um ein Unterrichtsmodul von fünf Doppelstunden. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren und hat zum Ziel, sie behutsam an das Thema psychische Gesundheit heranzuführen. Besonders ist die enge Zusammenarbeit mit einer psychiatrischen Klinik: Die fachliche Expertise der Klinikreferentin ergänzt den Psychologieunterricht am Gymnasium optimal. Den persönlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Gesundheit und Krisen wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ein Klinikbesuch sowie der Austausch mit einer selbst betroffenen Person tragen dazu bei, Barrieren abzubauen und das Verständnis für psychische Gesundheit zu vertiefen.

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Astrid-Lindgren-Schule Forst: APaKu – Astrids Pausenkunst

In der Schülerfirma „APaKu – Astrids Pausenkunst“ stellen Grundschülerinnen und Grundschüler selbstständig Jonglierstäbe – sogenannte Flowersticks – aus überwiegend recycelten Materialien her. Sie durchlaufen dabei alle Schritte des Herstellungsprozesses eigenständig, von der Planung und dem Entwurf bis hin zum fertigen Produkt. In der APaKu-Area, einem eigenen Bewegungsraum auf dem Pausenhof, üben die Kinder das Jonglieren. Hierfür gibt es auch angeleitete Einheiten. Das Projekt fördert neben Bewegung die motorischen, kognitiven und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Indem die Kinder Workshops in umliegenden Kindergärten gestalten und durchführen, übernehmen sie Verantwortung und erleben sich selbst als aktiv Gestaltende.

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Themenbereiche für Ihr Projekt

Sie können zu verschiedenen Themenbereichen ein Projekt einreichen. Sollte Ihr Projekt über einen einzelnen Themenbereich hinaus weitere Präventionsthemen beinhalten oder in ein komplettes Präventionskonzept Ihrer Schule eingebettet sein, vermerken Sie dies bitte in Ihrem Bewerbungsbogen.

Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus – Hauptsache sicher und gesund unterwegs! An der Schule gibt es unterschiedliche und nachhaltige Aktionen, Initiativen, Programme und pfiffige Ideen für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg. Damit trainieren die Schülerinnen und Schüler Rücksicht und Verantwortung im Straßenverkehr.

Geeignete Formen und Programme der Gewaltprävention an der Schule befähigen Schülerinnen und Schüler, Konflikte konstruktiv anzugehen und zu lösen. Es gibt klare Regeln im Umgang miteinander.

Alkohol, Drogen, Medikamente oder Internet- und Computerabhängigkeit – Sucht hat viele Gesichter! An Ihrer Schule sind Projekte, Informationsveranstaltungen, Beratungsstellen und weitere Ansatzpunkte rund um das Thema Sucht und Abhängigkeit implementiert. Gefährdeten Schülerinnen und Schülern stehen verschiedene Möglichkeiten offen, Hilfe zu bekommen.

Das Projekt stärkt Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte, um Herausforderungen im Schulalltag und Privatleben gut zu bewältigen und Krisensituationen zu meistern. Entsprechende Programme, Konzepte und Aktionen tragen zu einem positiven Schulklima für alle Beteiligten bei und stärken Schülerinnen und Schüler.

Psychische Gesundheit, Depressionen und Umgang mit Ängsten werden an der Schule erkannt und ernst genommen. Durch das Projekt sensibilisieren Sie für dieses Thema und schaffen ein positives Klima für Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte. Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften stehen geeignete Präventionsmaßnahmen innerhalb und außerhalb des Unterrichts zur Verfügung.

Soziale Netzwerke, Plattformen, Apps oder Videos – digitale Medien sind allgegenwärtig, erfordern jedoch einen verantwortungsbewussten und sicheren Umgang. Mit Ihrem Projekt stärken Sie Medienkompetenz im Schulalltag und darüber hinaus. Dabei kann es um die Gestaltung gesunder digitaler Lernbedingungen oder um den Einsatz gegen Cybermobbing an der  Schule gehen. 

Eine gesunde Ernährung steht nicht nur auf dem Unterrichtsplan, sondern macht auch Spaß. In der Schule können Schülerinnen und Schüler mit gesunder Ernährung experimentieren, sich mit Lebensmittelkennzeichnungen beschäftigen, Veränderungen im Essverhalten aktiv mitgestalten oder leckere Rezepte kreieren.

Schule in Bewegung – wie setzen Sie das um? Die Schule hat innovative Konzepte für einen attraktiven und sicheren Schulsport entwickelt oder punktet im Bereich Bewegung und Fitness, z. B. im Ganztagsangebot unter Einbezug außerschulischer Partner.

Warum braucht Lernen Bewegung? Im Mittelpunkt stehen z. B. eine bewegungsfreundliche Gestaltung des Schulraums, eine lehr- und lerngerechte Rhythmisierung des Unterrichts oder Angebote zur Entspannung. Dies stärkt nicht nur die motorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihre Gesundheit, kognitive Leistungsfähigkeit und ihr soziales Verhalten.

Hohe Lärmpegel an Schulen werden sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Lehrkräften als störend empfunden. Durch organisatorische und technische Lösungen bzw. pädagogische Konzepte schafft es die Schule, auch „Stille und Ruhe“ im Schulalltag zu leben.

Schulsanitätsdienste sind mittlerweile an Schulen weit verbreitet, z. B. um bei kleineren und größeren Notfällen Erste Hilfe zu leisten und die medizinische Erstversorgung zu gewährleisten.