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Justizvollzugsanstalten

Bei der Unfallkasse Baden-Württemberg sind Gefangene versichert, die innerhalb der Justizvollzugsanstalten einer Beschäftigung nachgehen.

Eine Beschäftigung kann dabei im vollzuglichen Arbeitswesen (VAW), in den Versorgungsbetrieben oder in der Hausreinigung erfolgen. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Resozialisierung der Gefangenen geleistet.

Die nachfolgende Aufzählung stellt nur einen Auszug aus den vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten dar:

  • Arbeitstherapien
  • Bäckereien
  • Baubetriebe
  • Buchbindereien
  • Druckereien
  • Elektrowerkstätten
  • Flechtereien
  • Gärtnereien
  • KFZ-Werkstätten
  • Küchen
  • Landwirtschaft
  • Malerbetriebe
  • Metallverarbeitende Betriebe
  • Metzgereien
  • Polstereien
  • Schreinereien
  • Schuhmachereien
  • Textilreinigung
  • Textilverarbeitung
  • Unternehmerbetriebe

Ein Großteil der Betriebe bietet den Gefangenen darüber hinaus die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Neben diesen Berufsausbildungen werden auch Schulungen und Lehrgänge zur Weiterqualifikation der Gefangenen durchgeführt. Die Betriebe orientieren sich hinsichtlich Ausstattung und Leistungsangebot an den Verhältnissen der freien Wirtschaft.

Im Jahre 2017 wurde der Niederlassung Ravensburg des Landesbetriebes Vollzugliches Arbeitswesen (VAW) Baden-Württemberg als erstem Arbeitsbetrieb einer Justizvollzugsanstalt ein wirkungsvolles und geeignetes Arbeitsschutzmanagementsystem durch die UKBW bescheinigt. Damit ist die Niederlassung berechtigt, das Label „Arbeitsschutz mit System – UKBW geprüft“ zu führen, und stellt damit auch nach außen dar, dass man den Arbeitsschutz effizient organisiert hat.

Die generelle Problematik beim Umgang mit Gefangenen, Sprachen- und kulturelle Vielfalt sowie der Bildungsstand erfordern von den Bediensteten ganzen Einsatz, fachliches Können, Persönlichkeit und Engagement zur Erfüllung dieser komplexen Aufgaben.