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Die Preisträger des Tags der Schülersicherheit 2022

20.000 € für mehr Sicherheit und Gesundheit an Schulen in Baden-Württemberg

Auch für 2022 hat die Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) wieder gemeinsam mit dem Kultus- und Innenministerium Baden-Württemberg den „Tag der Schülersicherheit“ ausgerufen. Unter den rund 30 eingereichten Beiträgen hat die Unfallkasse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien zehn Gewinnerschulen ausgewählt. Die prämierten Themen reichen von Gewaltprävention, Sucht, Depression und Ängste über Umgang mit digitalen Medien bis hin zu Bewegung und Fitness, gesunde Ernährung sowie Verkehrssicherheit. Jede Gewinnerschule erhält eine Urkunde und je 2.000€. Zudem werden drei Schulen mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: Dabei handelt es sich um besonders herausragende Projekte, die durch ein Profi-Filmteam dokumentiert werden.

Hungerberg Grundschule Winnenden: „Gesund und fit – auf die Vernetzung kommt es an“ 

„Lernen mit Herz, Kopf und Hand“ – getreu dem Leitbild der Schule umfasst das Projekt einen umfassenden Ansatz, der die verschiedenen Facetten von Schülersicherheit abdeckt. Das Projekt betrachtet die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler als etwas Ganzheitliches und bietet durch seine Vielzahl an verschiedenen Angeboten ein großes Repertoire an, um ein sicheres und gesundes Leben frühzeitig zu beginnen. Das vielfältige Angebot und das große Engagement der Schule beeindrucken, da hierdurch den Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig eine gesunde Lebensführung an die Hand gegeben wird. Zum Video

Uhlandschule Stuttgart: „Verkehr? Nicht schwer!"

Zunehmende Elterntaxis, Parkplatzmangel, verschiedene Zufahrts-/Laufwege zur Schule und ein reges Treiben durch die verschiedenen Schularten sind Herausforderungen, denen sich Schülerinnen und Schüler an der Uhlandschule stellen müssen. Aus diesem Grund bekommen die ABC-Schützen durch das Projekt die nötige Unterstützung, um den Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu meistern. Die Mischung aus Theorie und Praxis macht das Thema Verkehrssicherheit gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler anschaulich und zugänglich. Hier überzeugt insbesondere die spielerische Vermittlung durch kleine Lerneinheiten. Zum Video

Mettnau-Schule Radolfzell: „Mettnau-Medics. Ich.Du.Wir. – Wir. Für. Euch. Schulsanitätsdienst der Mettnau-Schule Radolfzell“

Mit dem Projekt möchte die Mettnau-Schule neben dem originären Sicherheitsaspekt der Erstversorgung auch über schulische Grenzen hinaus den Schülerinnen und Schülern das Helfen als gesellschaftliche Aufgabe vermitteln. Gerade durch die Kombination aus medizinischer Erstversorgung, Übernahme von Verantwortung und der gleichzeitigen Förderung von Hilfsbereitschaft und ehrenamtlichem Engagement überzeugt das Projekt mit seinen praktischen und pädagogischen Vorteilen für die ganze Schule und darüber hinaus. Zum Video

Max-Born-Gymnasium Backnang: „180qm Fitness- und Gesundheitsraum“

Um den negativen Effekten von Bewegungsmangel sowie Isolation und Beeinträchtigung der Psyche gerade in Pandemiezeiten entgegenzuwirken, hat das Max-Born-Gymnasium ein Projekt für einen 180 m2 großen Fitness- und Gesundheitsraum gestartet. Die gute Zusammenarbeit von Schülerinnen, Schülern, Eltern, Lehrern sowie der Stadt bei der Planung, Konzeption und Spendenakquise für den Raum beindruckt und ist ein Vorbild für Teamwork!

Emil-Dörle-Schule Herbolzheim: „Schwimm-Aktionswoche“

Durch die Pandemie hatten viele Schülerinnen und Schüler keine Möglichkeit zum Schwimmen. Um die Sicherheit im Wasser zurückzugewinnen, veranstaltete die Emil-Dörle-Schule eine Schwimm-Aktionswoche, damit alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse am Ende der Aktion sicher schwimmen können. 

Schillerschule Backnang: „Zu Fuß zur Schule“

In der Schillerschule Backnang wurde das Projekt initiiert, um die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, ihren Schulweg zu Fuß zu bestreiten. Gerade durch den Wettbewerb zwischen den Klassen und der Messbarkeit durch einen Schrittzähler wird für die Schülerinnen und Schüler ein besonderer Anreiz zum Zurücklegen ihres Schulwegs zu Fuß geschaffen. Der Spaßfaktor für die Schülerinnen und Schüler und das Lernen vom richtigen Verhalten im Straßenverkehr machen das Projekt zu einem umfassenden Erlebnis mit Lernfaktor.

Grundschule Berghaupten: „Warnwestenaktion 2021/2022 – Sicher durch die dunkle Jahreszeit“ 

Alle Erstklässlerinnen und Erstklässler an der Grundschule Berghaupten bekommen zu Beginn ihrer Schulzeit kostenlos eine Warnweste und haben somit während ihrer gesamten Grundschulzeit eine eigene Weste. Das Projekt verbindet die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beim Thema Verkehrssicherheit und stattet sie gleichzeitig mit den notwendigen Westen für bessere Sichtbarkeit aus.

Silcherschule Eislingen: „Für Mama noch ein Kuss und Gruß – dann geht's zur Schule mit dem Fahrrad und zu Fuß!" 

Ziel des Projekts ist es, die Schülerinnen, Schüler und vor allem die Eltern dazu zu motivieren, dass der Schulweg besser, aktiver, sozialer, nachhaltiger, sicherer und schöner ist, wenn alle mit dem Fahrrad und zu Fuß zur Schule kommen. Durch die Nutzung eines bereits bestehenden Parkplatzes und einer vormarkierten Laufstrecke wird Schülerinnen und Schülern sowie Eltern eine alltagstaugliche und nachhaltige Lösung geboten, um dem erhöhten Verkehrsaufkommen vor der Schule zu begegnen.

Haus am Mühlebach: „Projekt zur Gewaltprävention: Wir werden stark!!"

Durch das Projekt werden Themen wie Gewaltprävention, Umgang mit Sexualität/sexuellen Übergriffen sowie Mobbing fokussiert. Das Projekt ist einzigartig, weil den Kindern und Jugendlichen nachhaltige Strategien an die Hand gegeben werden, um sich im Alltag gegen Grenzüberschreitungen schützen zu können. Überzeugend ist hier vor allem der praktische Bezug mit einer Selbstbehauptungs- und Verteidigungstrainerin sowie einer Traumaberaterin, die den Schülerinnen und Schülern zur Seite steht.

Drais Gemeinschaftsschule Karlsruhe: „Helden des Alltags – Schüler stärken für den Alltag durch aktives Erleben“ 

Im Rahmen des Projekts erhalten Schülerinnen und Schüler den Raum und die Zeit, sich zu echten Alltagshelden zu entwickeln. Sie werden gerade in den Bereichen Engagement und Sozialkompetenz befähigt und bekommen die Möglichkeit, sich praktisch zu beweisen. Beeindruckend ist hier besonders die enge Kooperation mit außerschulischen Institutionen in der Umgebung.