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Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW)
Gesetzliche Unfallversicherung
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Augsburger Straße 700
70329 Stuttgart
Auf Schnee- und Eisglätte ausgerutscht, eine Stufe übersehen oder über ein herumliegendes Kabel gestolpert – ein Unfall durch Stolpern oder Ausrutschen ist schnell passiert.
Allein 2024 machten Unfälle durch Stolpern, Rutschen, Stürzen (SRS) laut DGUV Statistik 24,1 Prozent der gesamten Arbeitsunfälle aus. Damit gehören sie zu den häufigsten Unfallursachen am Arbeitsplatz. Die Folgen sind keinesfalls harmlos.
„Fall nicht hin, sondern auf!“ – mit diesem Aktionsthema setzt sich die UKBW für den Schutz vor Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen ein und unterstützt Sie mit gezielten Präventionsangeboten. Damit solche Unfälle erst gar nicht passieren, ist jeder einzelne gefragt: Bereits kleine Veränderungen können große Wirkung erzielen.
Gemeinsam können wir mit gutem Beispiel vorangehen!
Oftmals stürzen wir aus diesen Gründen:
Stolpern: Die Fußspitze oder der Absatz bleibt während der Schwungphase an einem Hindernis hängen.
Ausrutschen: Der Fuß verliert die Haftung auf dem Untergrund, meist beim Aufsetzen der Ferse.
Fehltreten: Der Fuß setzt falsch auf, zum Beispiel beim „Tritt ins Leere“, wenn eine Stufe übersehen wird.
Stürze können verschiedene Ursachen haben. Neben äußeren Faktoren wie rutschigen Flächen, unebenen Böden oder herumliegenden Gegenständen spielt auch das eigene Verhalten, etwa Ablenkung, Hektik oder Eile, eine wichtige Rolle.
Ob freie Verkehrswege, rutschhemmende Böden oder regelmäßige Unterweisungen – in vielen Bereichen gilt es, Gefahren früh zu erkennen und wirksam zu reduzieren. Grundlage dafür ist im Betrieb das TOP-Prinzip:
Technische Maßnahmen: Dazu zählen u. a. rutschhemmende Bodenbeläge, die fachgerechte Verlegung von Verlängerungskabeln oder die Verwendung von Kabelbrücken oder eine gute Beleuchtung, z. B. durch Bewegungsmelder.
Organisatorische Maßnahmen: Dies sind u. a. ein verlässlicher Winterdienst, Gefahrenhinweise und die Kennzeichnung von Stolperfallen, klare Betriebsanweisungen, aber auch die Unterweisungen durch Führungskräfte.
Persönliche Maßnahmen: Hektik vermeiden, passende Schuhe wählen und auf Ordnung achten, sind nur einige Beispiele, die zur Unfallvermeidung beitragen.
Nutzen Sie gerne unsere Kurzchecks, um eine Orientierung zu bekommen:
… gegen Stolpern und Ausrutschen
Auf Sauberkeit und Ordnung achten – für sich und für die anderen
Treppen und Stufen stets aufmerksam nutzen
Verkehrswege freihalten
Die richtigen Schuhe wählen und Tempo den Wetterverhältnissen anpassen
Sicherheitszeichen beachten
Jederzeit Augen offenhalten, Gefahren umgehend melden
Fit bleiben: Übungen für Stabilität und Balance in den Alltag integrieren
Ob in der Pause oder zwischendurch – die UKBW Fitnesskarte motiviert zu kleinen Übungen, die fit halten und dabei helfen, Stürze durch Stolpern und Ausrutschen vorzubeugen.


Passende Seminare zum Thema
Mit Neurotraining gezielt gegen Stürzen, Stolpern und Ausrutschen oder SRS-Prophylaxe bei Arbeiten in unwegsamem Terrain – die Seminare der UKBW Akademie unterstützen Sie dabei, sicher unterwegs zu sein: im Beruflichen, aber auch im Privaten.
Welche Maßnahmen sind gegen Stolper-, Rutsch und Sturzgefahren an Arbeitsplätzen anzuwenden? Die UKBW Fachexpertinnen und Fachexperten beraten Sie kompetent, individuell und fachspezifisch – direkt bei Ihnen im Unternehmen. Einfach Formular ausfüllen und individuellen Termin anfragen.
Nach Absenden des Formulars nimmt eine Fachexpertin oder ein Fachexperte schnellstmöglich telefonisch mit Ihnen Kontakt auf, um einen Beratungstermin mit Ihnen zu vereinbaren. Sie erhalten ein fertig ausgefülltes Dokument als PDF für Ihre Unterlagen.
