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Fachkraft für Arbeitssicherheit

Grundsätzlich müssen Arbeitgebende – also auch Sie als Verwaltungsspitze – in allen Betrieben Fachkräfte für Arbeitssicherheit (SiFa) schriftlich bestellen. Die Voraussetzungen ergeben sich aus den Rechtsgrundlagen.

 Verantwortung und Befugnisse

Die SiFa sind direkt den Arbeitgebenden unterstellt. Sie sind bei der Anwendung ihrer Fachkunde weisungsfrei und damit fachlich unabhängig. Die SiFa hat keine Weisungsbefugnis und ist für die Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherheit und Gesundheit nicht verantwortlich. Für ihre fachliche Beratung trägt die SiFa die Verantwortung.

Pflichten

SiFa haben die Aufgabe, Arbeitgebende in allen Fragen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu beraten und zu unterstützen. Darüber hinaus beraten und unterstützen sie die Interessenvertretung der Beschäftigten. Die sicherheitstechnische und die betriebsärztliche Betreuung ergänzen einander. Gemeinsam mit den Arbeitgebenden werden regelmäßig die Aufgabenfelder zur Sicherheit und Gesundheit überprüft und der Bedarf an sicherheitstechnischer sowie betriebsärztlicher Betreuung aktualisiert. Die SiFa unterbreitet dabei gemeinsam mit der betriebsärztlichen Betreuung den Arbeitgebenden Vorschläge zu Aufgaben und Umfang der Betreuung. Die betriebsärztliche Betreuung überprüft nicht die Krankmeldungen der Beschäftigten und ist nicht für Untersuchungen und Behandlungen allgemeinmedizinischer Art zuständig.