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Berufskrankheiten

Allgemeine Informationen

Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich Versicherte durch ihre berufliche Tätigkeit zugezogen haben. Durch die gesetzliche Unfallversicherung sind nach dem Willen des Gesetzgebers aber nur diejenigen arbeitsbedingten Erkrankungen als Berufskrankheit anerkennungsfähig, die in der Berufskrankheitenliste aufgeführt sind.

Bei Fragen zum Thema Berufskrankheiten verweisen wir auf den Flyer „Berufskrankheiten Fragen und Antworten“ unseres Spitzenverbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Berufskrankheitenliste

Nur diejenigen Erkrankungen sollen in die Liste aufgenommen werden, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht werden, denen bestimmte Personengruppen durch die berufliche Tätigkeit in erheblich höherem Grade als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind. Hierdurch ist eine Abgrenzung zu sogenannten Volkskrankheiten sichergestellt und dem besonderen Schutzbedürfnis dieser Krankheitsbilder wird Rechnung getragen.

Zur Klärung, ob Ihr Krankheitsbild überhaupt in der Liste enthalten ist und somit als Berufskrankheit in Betracht kommt, erhalten Sie hier die aktuelle BK-Liste.

Weiterführende Informationen (Merkblätter und wissenschaftliche Begründungen zu den einzelnen BK-Ziffern) erhalten Sie unter folgendem Link.

Meldung des Verdachts auf eine Berufskrankheit bei der UKBW

Der Unternehmer ist bereits bei Anhaltspunkten für das Vorliegen einer Berufskrankheit zur Meldung verpflichtet. Das entsprechende Formular „Anzeige des Unternehmers über eine Berufskrankheit“ finden Sie hier.

Ärzte sind verpflichtet, den begründeten Verdacht auf eine Berufskrankheit zu melden. Dies ist dann der Fall, wenn die Art und der Verlauf der Erkrankung eine Berufskrankheit im Sinne der Berufskrankheitenverordnung nahelegen. Das entsprechende Formular „Ärztliche Anzeige über eine Berufskrankheit“ finden Sie hier.

Selbstverständlich kann auch jeder Erkrankte die Einleitung eines Berufskrankheitenverfahrens oder eines Verfahrens über vorbeugende Leistungen im Sinne des § 3 der Berufskrankheitenverordnung beantragen.

Die UKBW ermittelt aufgrund der Anzeige den Sachverhalt (Arbeits- und Krankheitsvorgeschichte) und trifft die Entscheidung, ob die Voraussetzungen einer Berufskrankheit oder für vorbeugende Leistungen gegeben sind.