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Versicherungsschutz bei Corona-Infektionen (SARS-CoV-2)

Beschäftigte im Kommunal- und Landesbereich, Mitglieder von Hilfeleistungsunternehmen, Kindergartenkinder, Schüler – auch in der Notbetreuung – usw. sind durch die Unfallkasse Baden-Württemberg abgesichert. Wenn sie sich nachweislich bei ihrer beruflichen, versicherten Tätigkeit mit dem Corona-Virus anstecken, stehen sie unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine Behandlung oder Überweisung an einen D-Arzt ist nicht erforderlich.

Meldungen erfolgen auf dem regulären Weg über unser Online-Portal.

Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  1. Eine versicherte Person hatte nachweislich in ihrer beruflichen, versicherten Tätigkeit Kontakt mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2).

  2. In der Inkubationszeit haben sich Symptome entwickelt, die im Zusammenhang mit dieser Infektion stehen könnten.

  3. Die Person wurden positiv auf das Corona-Virus (SARS-CoV-2) getestet.

 

Die Kosten für die Tests werden übernommen.

Infos zur Notbetreuung in Schulen und Kitas

Im Rahmen der offiziellen Notbetreuung besteht genauso gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für die Kinder, wie bei der regulären Betreuung auch. Versicherungsschutz besteht außerdem für das Personal der Einrichtung (im Rahmen ihres Beschäftigungsverhältnisses) und auf den erforderlichen Wegen.

Allgemeine Informationen

Infos zur Kostenübernahme

Kosten für Tests werden von uns übernommen und werden nach der Gebührenordnungsposition 32816 (Nukleinsäurenachweis des beta-Coronavirus SARS-CoV-2 mittels RT-PCR einschließlich eines Bestätigungstestes bei Reaktivität im Suchtest) des einheitlichen Bewertungsmaßstabs EBM mit dem gültigen Gebührensatz von 59 € einmal am Behandlungstag abgerechnet. Die Kosten können über unser Kontaktformular, per De-Mail an info@ukbw.de-mail.de oder auf dem Postweg eingereicht werden.

Absicherung sozialer Dienstleister

Dienstleister, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung wie der UKBW Unterstützung bekommen. Soziale Dienstleister sind zum Beispiel Krankenhäuser, Reha-Praxen, Berufsförderungswerke usw. Voraussetzung ist, dass sie bisher bereits soziale Leistungen erbracht haben. Die Zuschusshöhe richtet sich nach der Leistungshöhe, die der soziale Dienstleister im Jahr 2019 vom entsprechenden Arbeitgeber erhalten hat. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird.
Zum Online-Antrag gelangen Sie  h i e r