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Jetzt Bewerben für den Kommmitmensch-Preis der UKBW:

Sie gehen neue Wege bei den Themen Führung oder Kommunikation? Sie haben Strukturen geschaffen, um Menschen mitzunehmen oder sich auszutauschen? Sie haben ein tolles Team und zufriedene Mitarbeiter? Sie engagieren sich als Arbeitgeber und Betrieb in besonderer Weise in einem unserer Kernfelder Sicherheit und Gesundheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz der Zukunft oder Betriebliches Eingliederungsmanagement? Dann sind Sie ein kommmitmensch! Wir suchen Beispiele für Mitgliedsunternehmen, die in ihren Betrieben neue Wege gehen oder Möglichkeiten gefunden haben, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen und mit guter Führung, Kommunikation auf Augenhöhe, fairem Miteinander, gesundem Betriebsklima oder im Bereich Sicherheit und Gesundheit sowie berufliche Eingliederung neue Standards in ihren Betrieben etablieren. Wir suchen Beispiele aus der Praxis zum Nachahmen und Ideen holen!
Der erste Preis ist mit 10.000 € dotiert. Außerdem erstellen wir von Ihrem Projekt einen Kurz-Trailer, der Ihr Engagement als Betrieb zeigt.
Die Bewerbungsunterlagen sind schnell auszufüllen!

Bewerben Sie sich bis 01.03.2019 bei
UKBW Baden-Württemberg
Karin Hoffmann
Abteilung Sicherheit und Gesundheit
Augsburgerstr. 700
70329 Stuttgart
karin.hoffmann@ukbw.de
Tel.: 0721-60988010

Bewerbungsunterlagen

Infoblatt zum kommmitmensch-Preis der UKBW


Die Preisverleihung findet am 08. April 2019 in Stuttgart statt. 

Das ist der Kommmitmensch:

Pflicht und Kür im Arbeitsschutz. Wie Betriebe von einer Kultur der Prävention profitieren, zeigt die Kampagne kommmitmensch.
Arbeitsschutz im Betrieb rechtssicher zu organisieren, ist eine unternehmerische Pflicht. Wer darüber hinaus die Kür beherrscht, macht Sicherheit und Gesundheit zur gemeinsamen Sache der Belegschaft. Die Kampagne kommmitmensch der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zeigt, wie vielfältig Betriebe von einer solchen Präventionskultur profitieren.
Denn neben den wichtigen Gesetzen und Verordnungen im Arbeitsschutz, kann der Arbeitsschutz mehr als Rechtssicherheit. Wie diese Kür aussehen kann, zeigt die Kampagne kommmitmensch. Bei dieser Präventionskampagne geht es darum, das soziale Miteinander als Schlüssel für den Erfolg des Betriebs in den Mittelpunkt zu stellen und eine eigene Präventionskultur aufzubauen oder weiterzuentwickeln.

kommmitmensch gibt keine Vorschriften, sondern wirbt für ein sicheres und gesundes Miteinander. Unter dem Schlagwort „Kultur der Prävention“ unterstützt kommmitmensch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei, an den richtigen Stellschrauben für sichere und gesunde Arbeit zu drehen. Denn es lohnt sich für Betriebe in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz zu investieren – und rentiert mit dem Faktor 2,2, dem sogenannten „Return on Prevention“.

Präventionskultur macht den Unterschied
Die langfristig angelegte Kampagne der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zielt darauf ab, gute betriebliche Praxis zu stärken. Denn wer die Kür beherrscht, meistert auch zukünftige Herausforderungen.
Sicher und gesund arbeiten – das lässt sich nur erreichen, wenn es selbstverständlich ist, auf Risiken zu achten und Potentiale für die Gesundheit zu erkennen. Werden Sicherheit und Gesundheit zu zentralen Themen im Unternehmen, dann sind sie kein Kostenfaktor, sondern tragen langfristig entscheidend zum Erfolg bei. Das gelingt, wenn die Handlungsfelder – die alle miteinander verknüpft sind – immer wieder im Fokus stehen. Ob Lehrer oder Kind, Geschäftsführerin oder Sicherheitsbeauftragter, Angestellter oder Tierpfleger – alle haben eines gemeinsam: Sie können kommmitmenschen sein.

Kulturwandel erfordert Handeln – Die Präventionskultur im Praxischeck
Die zentralen Instrumente der Kampagne sind ein 5-Stufen-Modell, der Kurzcheck und die kommmitmensch-Dialoge, mit denen der Kulturveränderungsprozess angestoßen werden können.

Dabei sind sechs Handlungsfelder besonders wichtig:

•    Sicherheit und Gesundheit – Selbstverständlich einbeziehen als integrierter Bestandteil aller Aufgaben: Erhöhung der Verbindlichkeit, mit der auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Betrieben geachtet wird z.B. durch Leitlinien, Leitbilder und Unternehmenszielen, Betriebsvereinbarungen, Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit, Investition in Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Schulung bzw. Weiterbildung der Beschäftigten

•    Führung – Die Unternehmensleitung als entscheidender Impulsgeber- Intensivierung und Förderung einer sicherheits- und gesundheitsgerechten Führung z.B. durch Führungsgrundsätze im Unternehmensleitbild, kooperatives mitarbeiter-, mitwirkungsorientiertes und damit gesundheitsförderndes Verhalten

•    Kommunikation – Miteinander reden ist das A und O
Verbesserung und Erweiterung der Kommunikation zwischen Führungskräften und Beschäftigen sowie Beschäftigten untereinander z.B. durch transparente Informationen – direkter Informationsfluss, wertschätzendes Kommunikationsverhalten, Rückmeldung über Arbeitsleistung an Beschäftigte, regelmäßige Besprechungen, Jahresmitarbeitergespräche

•    Beteiligung – Erfahrung und das Wissen der Beschäftigten intensiv nutzen
Aktive Einbeziehung der Beschäftigten in Prozesse der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit im Betrieb z.B. durch zur Sicherheit und Gesundheit, Mitarbeiterbefragungen, Gefährdungsbeurteilungen, Beteiligung der Beschäftigten im Rahmen einer Ideenwerkstatt

•    Fehlerkultur – Fehler offen diskutieren und daraus lernen
Intensivierung einer konstruktiven Fehlerkultur im Betrieb z.B. durch konstruktive Fehlerkultur im Unternehmensleitbild, Fehler und Fehlerrisiken sind transparent, werden bewertet, Maßnahmen werden abgeleitet, Beinahe-Unfälle reflektieren und Maßnahmen ableiten, kontinuierliches Verbesserungsmanagement

•    Betriebsklima – In meinem Betrieb fühle ich mich wohl!
Schaffung eines sicheren und gesunden sozialen Betriebsklimas, das durch Kollegialität und gegenseitige Unterstützung geprägt ist z.B. durch positives und verantwortliches Miteinander, Regeln der Zusammenarbeit, gemeinsame Aktivitäten wie Betriebsfeste, Gesundheitstage, Betriebssport, bewusstem Umgang mit Diversität
Die Handlungsfelder stehen dabei nicht für sich alleine, sondern verstärken sich gegenseitig. Es macht daher Sinn, sich mit allen Handlungsfeldern zu beschäftigten – nicht gleichzeitig, sondern Schritt für Schritt nach eigenen Schwerpunkten. In ihrer Gesamtheit machen die sechs Handlungsfelder die Kultur der Prävention eines Unternehmens aus.
Informieren Sie sich über die Kampagne unter www.kommmitmensch.de

Hintergrund „kommmitmensch“

kommmitmensch ist die bundesweite Präventionskampagne von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihrem Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Hintergrund ist, dass die Zahl der Arbeitsunfälle in den vergangenen Jahren nicht mehr deutlich gesunken ist. Um dem Ziel der Vision Zero, einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen, weiter voranzubringen, brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz: kommmitmensch unterstützt Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei, eine Präventionskultur zu entwickeln, in der Sicherheit und Gesundheit Grundlage allen Handelns sind.