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Arbeits- und Gesundheitsschutz für Beschäftigte

Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit haben immer oberste Priorität. Das gilt grundsätzlich, das Corona-Virus erfordert in dieser Beziehung jedoch noch einmal besondere Anstrengung zum Schutz aller im Betrieb, Kita und Schule.

Ihre zuständige Aufsichtsperson ist Fachexperte in Sachen Arbeitsschutz – sprechen Sie uns an! Wir sind für Sie da, Sie bei dieser Herausforderung zu unterstützen, eventuelle Gefahren zu konkretisieren und Lösungen zu entwickeln.

Im Folgenden finden Sie weitergehende Informationen für unterschiedliche Versichertengruppen und ihren Betrieb:

Versicherungsschutz bei Corona-Infektionen (SARS-CoV-2)

Beschäftigte im Kommunal- und Landesbereich, Mitglieder von Hilfeleistungsunternehmen, Kindergartenkinder, Schüler – auch in der Notbetreuung – usw. sind durch die Unfallkasse Baden-Württemberg abgesichert. Wenn sie sich nachweislich bei ihrer beruflichen, versicherten Tätigkeit mit dem Corona-Virus anstecken, stehen sie unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine Behandlung oder Überweisung an einen D-Arzt ist nicht erforderlich.

Meldungen erfolgen auf dem regulären Weg über unser Online-Portal.

Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

1. Eine versicherte Person hatte nachweislich in ihrer beruflichen, versicherten Tätigkeit Kontakt mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2).

2. In der Inkubationszeit haben sich Symptome entwickelt, die im Zusammenhang mit dieser Infektion stehen könnten.

3. Die Person wurden positiv auf das Corona-Virus (SARS-CoV-2) getestet.

Die Kosten für die Tests werden übernommen.

Infos für ehrenamtlich Tätige

Derzeit sind viele ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterwegs, um andere zu unterstützen, einzukaufen, Besorgungen zu erledigen und Botengänge zu übernehmen. Freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich mit Zustimmung der Kommunen ehrenamtlich engagieren, sind bei diesem Ehrenamt und auf den damit verbundenen Wegen bei der Unfallkasse Baden-Württemberg gesetzlich unfallversichert. Ausschlaggebend ist dabei, dass das Engagement über einen selbstverständlichen Hilfsdienst wie z. B. unter Verwandten hinausgeht.

Allgemeine Informationen

Infos zur Kostenübernahme

Kosten für Tests auf Infektion (Nukleinsäurenachweis des beta-Coronavirus SARS-CoV-2 mittels RT-PCR einschließlich eines Bestätigungstestes bei Reaktivität im Suchtest) werden von uns übernommen, wenn die Person nachweislich in ihrer beruflichen, versicherten Tätigkeit Kontakt mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) hatte und in der Inkubationszeit Symptome entwickelt, die im Zusammenhang mit dieser Infektion stehen könnten. Die Kosten können über unser Kontaktformular, per De-Mail an info@ukbw.de-mail.de oder auf dem Postweg eingereicht werden.

Absicherung sozialer Dienstleister

Dienstleister, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung wie der UKBW Unterstützung bekommen. Soziale Dienstleister sind zum Beispiel Krankenhäuser, Reha-Praxen, Berufsförderungswerke usw. Voraussetzung ist, dass sie bisher bereits soziale Leistungen erbracht haben. Die Zuschusshöhe richtet sich nach der Leistungshöhe, die der soziale Dienstleister im Jahr 2019 vom entsprechenden Arbeitgeber erhalten hat. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird.
Zum Online-Antrag gelangen Sie  h i e r .

Öffentliche Bekanntmachung zur Aufgabenwahrnehmung der Aufgaben aus dem Sozialdienstleistereinsatz-Gesetz (SodEG) durch die Landesverbände der DGUV