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Gemeindefeuerwehren

Allgemeine Informationen

Versichert sind Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, die unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich tätig sind oder an Ausbildungsveranstaltungen dieser Unternehmen, einschließlich der satzungsmäßigen Veranstaltungen die der Nachwuchsförderung dienen, teilnehmen.

Versichert sind:

  • Mitglieder der Einsatzabteilung
  • Angehörige der Jugendfeuerwehren
  • Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen, ehrenamtlich Tätige im Feuerwehrdienst
  • Personen, die im Einzelfall durch die Feuerwehr zur Hilfeleistung aufgefordert werden
  • ehrenamtlich Lehrende in Feuerwehrschulen, Kreisfeuerwehrschulen, Schulungskursen und ähnlichen Einrichtungen der Feuerwehren

Versicherte Tätigkeiten

  • Brand- und Hilfeleistungseinsatz nach dem Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg einschließlich der vor- und nachbereitenden Tätigkeiten
  • Alarm- und Einsatzübungen
  • Übungsdienst
  • Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungen
  • Arbeits- und Werkstättendienst
  • Teilnahme an Veranstaltungen, für die vom jeweils zuständigen Feuerwehrkommandanten offizieller Feuerwehrdienst angeordnet wurde (z. B. Ausflüge, Ehrungen, Teilnahme an Leistungswettkämpfen, Werbung von Mitgliedern etc.)
  • Unmittelbare, mit dem Feuerwehrdienst in Zusammenhang stehende Wege (Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz beginnt bei den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren mit der Alarmierung und endet mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft. Erfolgt die Alarmierung innerhalb des häuslichen Wirkungskreises besteht auch in den jeweiligen Räumlichkeiten gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bei der Unfallkasse Baden-Württemberg)
  • Sportliche Veranstaltungen

Nicht versichert sind dagegen

  • private Tätigkeiten wie Essen, Trinken, Schlafen usw.
  • Gesundheitsschäden, die auf einer körpereigenen Veranlagung bzw. einem bestehenden Vorschaden beruhen, der in der Person des Feuerwehrangehörigen begründet ist, und auch bei jedem anderen alltäglich vorkommenden Ereignis oder ohne äußere Einwirkungen zum gleichen Zeitpunkt in ungefähr gleichem Ausmaß auch bei jeder normalen Verrichtung des täglichen Lebens aufgetreten wäre und das Unfallereignis alleine diesen Schaden wahrscheinlich hätte nicht bewirken können, so dass die Tätigkeit als Angehöriger der Feuerwehr nur eine so genannte Gelegenheitsursache war
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