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Teilhabeleistungen am Arbeitsleben


Allgemeine Informationen

Nach einem Arbeitsunfall oder einer BK wird zunächst versucht, eine Eingliederung in den bisherigen Arbeitsplatz zu ermöglichen.

Wenn der Versicherte aufgrund Art und Schwere der Unfallfolgen seine berufliche Tätigkeit nicht oder nicht mehr leidensgerecht ausüben kann, kommen weitere Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Betracht.

Ziel ist es, mit allen geeigneten Mitteln und frühzeitig die Erwerbsfähigkeit Behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, oder wieder herzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.

Die Leistungen der UKBW umfassen insbesonde

  • Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich Leistungen zur Beratung und Vermittlung, Trainingsmaßnahmen und Mobilitätshilfen 
  • Berufsvorbereitung einschließlich einer wegen der Behinderung erforderlichen Grundausbildung
  • Arbeitserprobung und Berufsfindung
  • Berufliche Anpassung und Weiterbildung, einschließlich erforderlicher Schulabschlüsse
  • Ausbildung und Umschulung
  • Schulvorbereitende und schulfördernde Maßnahmen
  • Kraftfahrzeughilfe (zur Erreichung des Arbeits- oder Ausbildungsortes)
  • Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen zur weiteren Berufsausübung
  • Eingliederungszuschüsse an Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber
  • Arbeitsassistenz
  • Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen
  • Übernahme weiterer im Zusammenhang mit einer Maßnahme entstehenden Kosten, wie z.B. Fahrtkosten, Lernmittel, Verpflegungs- und Übernachtungskosten, Prüfungsgebühren etc.

Art und Umfang der Leistung werden nach Eignung, Neigung und bisheriger Tätigkeit, unter Berücksichtigung der Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, erbracht.

Im Rahmen des Beratungsprozesses und des Rehamanagements strebt die UKBW stets eine gemeinsame Lösung mit den am Verfahren beteiligten Personen an.