
Moderne Städte und Gemeinden stellen hohe Anforderungen an die Aufgaben ihrer kommunalen Baubetriebshöfe.
Die Arbeitsfelder dort sind breit gefächert und erstrecken sich über die Tätigkeiten zahlreicher Handwerksberufe. Zu nennen sind beispielsweise die Grün- und Gehölzpflege, die Straßenunterhaltung, die Spielgeräteprüfung, Reparaturarbeiten aller Art, die Fahrzeuginstandhaltung, Maler- und Lackierarbeiten oder der Winterdienst. Meist wird ein flexibler Einsatz aller Mitarbeiter gefordert.
Bei all diesen Aufgabenbereichen werden zahlreiche Fahrzeuge, Maschinen und Geräte eingesetzt, die die Mitarbeiter einerseits durch körperliche schwere Arbeit physisch belasten oder sie unterschiedlichen Gefährdungen aussetzen.
Gefahren entstehen beispielsweise bei der Straßenunterhaltung durch andere Verkehrsteilnehmer oder bei Arbeiten mit Schneid- und Fräswerkzeugen; Belastungen ergeben sich durch hohe Lärmpegel der Maschinen oder den Umgang mit Gefahrstoffen.
Zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz auf dem Baubetriebshof werden Unfallverhütungsvorschriften und Regeln erlassen, sowie Informationen und Broschüren erstellt.
Grundlegende fachspezifische Belange, die von bundesweitem Interesse sind, werden in den Fachgruppen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) diskutiert und im Sinne einer bundeseinheitlichen Verfahrensweise, entschieden und veröffentlicht.
Die nachfolgenden Vorschriften/Regelungen finden Sie im Regelwerk "Sicherheit und Gesundheitsschutz" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Hierbei handelt es sich um Musterpublikationen: "Regelwerk Sicherheit und Gesundheitsschutz"
Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsstättenverordnung, Gefahrstoffverordnung, Technische Regeln, Informationen zur Gefährdungsbeurteilung etc.:
www.baua.de
Umfassende Regel- und Vorschriftensammlung, u. a. mit EU-Richtlinien, Arbeitsschutzgesetz, Landesbauordnung
www.gaa.baden-wuerttemberg.de