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Versicherungsschutz und Schwarzarbeit

Allgemeine Information

Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine Pflichtversicherung. Alle Beschäftigten sind per Gesetz gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert (§ 2 Abs. 1 Nr.1 Sozialgesetzbuch SGB VII). Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es sich um ein geringfügiges oder sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis handelt. Neben den ständig Beschäftigten sind auch diejenigen versichert, die ohne schriftlichen Arbeitsvertrag nur stundenweise, vorübergehend oder gelegentlich tätig sind.

Der Haushaltsvorstand muss nach § 192 Abs. 1 SGB VII das Unternehmen „Haushalt“ binnen einer Woche anmelden. Der Versicherungsschutz für die Haushaltshilfe entsteht per Gesetz mit Aufnahme der Arbeit.

Erfolgt die Anmeldung nicht besteht die Gefahr für den Haushaltsführenden ein Bußgeld von bis zu 2.500 € und zusätzlich die entstandenen Unfallkosten bezahlen zu müssen.